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Modernismus-Route in Palma 2004-09-10 09:03:17 Ein Rundweg, der zu den wichtigsten modernistischen Baudenkmälem in Palma führt, erweitert jetzt das touristische Kulturangebot der balearischen Hauptstadt. Die neu geführte Tour dauert zwei Stunden und kostet 7 Euro pro Person. Sie wird in den Sprachen Spanisch, Katalanisch, Englisch und Deutsch angeboten. Der Rundweg führt durch das Altstadtzentrum und schließt den Besuch der Akademie der Schönen Künste "Circulo de Bellas Artes" und des Jugendstiljuwels Gran Hotel ein. Das Hotel wurde 1901 von dem Architekten Lluis Domènech i Montaner konzipiert und gilt als Aushängeschild des katalanischen Modernismus. Auch die Jugendstilhäuser Cassayas, die sich wie ein Ei dem anderen gleichen, weisen die für den katalanischen Modernismus typische Ornamentik auf. Sie wurden 1908 bis 1911 von den Gaudi-Schülern Frances Roca und Guillem Reyenés entworfen. Weitere Höhepunkte auf der Tour sind die Gebäude Can Poderós, Can Canals und Can Marqués sowie die Almacenes Aguila. Die Tour wird mit einem Video von einer Länge von 13 Minuten abgeschlossen, das in die Grundlagen des Modernismus einführt. Die Balearische Regierung will mit diesem neuen Kulturprojekt Palma de Mallorca als ganzjahrig interessante Stadt promoten.
Die Modernismus-Route reiht sich in die bereits bestehende Reihe von Kulturrouten ein, zu der die thematischen Führungen "Die Stadt und das Meer", "Das Jüdische Viertel" und "Klöster in Palma" gehören. Dieses Jahr kommen zwei weitere Routen hinzu: "Die Patios von Palma" und "Die Baudenkmäler Palmas". Wer sich für die Modernismus-Route interessiert, kann telefonisch reservieren unter Tel. 0034/971 17 77 15 und 0034/636 43 00 00 Quelle: FVA Spanien / pairola-media

Fünf auf einen Streich - Museen in der Altstadt von Palma

In. Palma, der Hauptstadt Mallorcas, konzentrieren sich die bedeutendsten gotischen und barocken Baudenkmäler der Insel. Berühmte Beispiele hierfür sind die Kathedrale, die Börse, das Schloss Bellver sowie zahlreiche säkulare und religiöse Bauten und Paläste. Die Stadt verfügt aber auch über die wichtigsten Zeugnisse der Geschichte und Kultur Mallorcas aus allen Epochen, die angefangen bei der Frühgeschichte bis zur heutigen Zeit in verschiedenen Museen zu sehen sind. Museum. Sie haben nun ein gemeinsames Programm entwickelt, um ihren Fundus mit zum Teil komplementären Aktionen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und somit die Einige dieser Museen sind selbst in historisch bedeutsamen Gebäuden untergebracht. Dazu gehören das Kathedralmuseum, das Diözesanmuseuin, Can Marques, das J. Torrents Lladó Museum und das Mallorca wichtigsten und schönsten Dokumente der mallorquinischen Kultur vorzustellen. Eine gemeinsame Eintrittskarte für die Besichtigung aller fünf Museen wird zum Preis von 10 Euro angeboten.

Kathedralmuseum Placa de l'Almoina, s/n 07001 Pahna Tel. 0034‑971723 130; Fax:971 719 387

In dem 1932 gegründeten Museum im Glockenturm der Kathedrale La Seu sind Werke zu sehen, die im heutigen Gottesdienst nicht mehr gebräuchlich sind. Das Erdgeschoss des Turms ist dem13. und 14. Jahrhundert gewidmet. In den beiden Kapitelsälen sind gotische Werke aus dem 15. Jahrhundert und barocke Objekte aus dem 18. Jahrhundert zu sehen. Ferner besitzt das Museum eine gotische Gemälde­ und Skulpturensammlung sowie eine Sammlung von Silberschmiedearbeiten.

Diözesanmuseum C. d'en Calders, 2 07001 Palma Tel. 971213 100, ext. 251; Fax: 971725 847
Das‑ Museum befindet sich im Bischofspalast und zeigt Kunstwerke, die aus Pfarrgemeinden und Klöstern stammen. Seine Sammlung umfasst Stücke, die bedeutsam für die Archäologie, die Gotik und Renaissance Mallorcas sind.

Can Marquès C. Zanglada, 2A 07001 Palma Tel. 971716 27; www.casasconhistoria.net
Das hervorragend restaurierte Herrenhaus Can Marquès erlaubt eine faszinierende Reise in die Vergangenheit von Pahna um das Jahr 1900. Erzählt wird die Geschichte des gehobenen Bürgertums, sein Alltag und sein Interieur, das private Leben mit all seinen Geheimnissen und Schätz(ch)en.

Museum J. Torrents Lladó C. de la Portella, 9 07001 Palma Tel. 971729 835; Fax: 971722 744; www.torrentsllado.com
Das Museum ist Ausstellungsraum für rund 100 Bilder und ehemaliges Wohnhaus des Künstlers J. Torrents Llad6 (1946?1993). Das Landhaus zieht die Besucher durch die Schönheit jedes einzelnen Zimmers in Bann, die der Künstler selbst gestaltete und mit Möbeln aus Frankreich, Italien und Japan ausstattete. Sie sind ebenso faszinierend wie seine Portraits.

Mallorca-Museum C. de la Portella, 5 07001 Palma Tel. 971717 50; Fax: 071710 483
Das Mallorca‑Museum ist eine Institution im Besitz des Königreichs Spanien, in dem das kulturelle und geschichtliche Erbe der Insel bewahrt und verbreitet wird. Der Hauptsitz befindet sich in dem Palast "Palau Alamans" in Palma, einem Barockgebäude, in dem aber noch mittelalterliche Elemente zu finden sind. Zum Bestand des Museums gehören Sammlungen des Provinzialmuseums für Schöne Künste, Fundstücke aus archäologischen Grabungen sowie Exponate aus dem Besitz privater Sammler. Quelle: pairola-media

 

Michael Douglas wirbt für Mallorca 2004-09-10 09:01:19 Michael Douglas wird auf den internationalen Tourismusmessen für die Baleareninsel Mallorca werben. Dies ist Teil eines Deals, den die Regierung mit dem Hollywood-Star geschlossen hat und der Anfang November in London unterzeichnet wurde. Die Tourismusmesse in London und die ITB in Berlin sind die ersten Auftrittsorte des neuen Mallorcawerbers.

Michael Douglas kennt Mallorca seit mehr als 20 Jahren. Er besitzt in Valldemossa das Landgut S'Estaca, eines der Güter des österreichischen Erzherzogs Luis Salvador. Der Landsitz ist und bleibt das Urlaubsquartier von Michael Douglas und seiner Frau Catherine Zeta-Jones. Im gleichen Ort hat Douglas vor vier Jahren die Kulturstiftung Costa Nord ins Leben gerufen. Die Stiftung geht nun für 4,2 Millionen Euro in den Besitz der Landesregierung über. Michael Douglas bleibt Minderheitsgesellschafter. Auch in Zukunft soll das Kulturzentrum hochrangige Konzerte und Ausstellungen veranstalten. Daneben wird Costa Nord nun Sitz der neuen Umweltstiftung, die die Balearenregierung ins Leben ruft. Quelle: Tourspain / pairola-media

Mallorca. Rother Wanderführer
Mallorca. Rother Wanderführer

Mallorca ist nicht nur ein Top-Ferienziel für Sonnenanbeter, sondern es bietet im stillen Hinterland abseits der in der Saison überlaufenen Küsten ein wahres Wanderparadies mit lieblichen Tälern, wildromantischen Schluchten und unzähligen Aussichtsgipfeln. Das >>andere<< Mallorca überrascht mit einem gut ausgebauten Wegenetz und hält abwechslungsreiche Touren für alle Anforderungen und Schwierigkeitsgrade bereit, angefangen von einfachen Strandspaziergängen über abenteuerliche Klippen- und anspruchsvolle Berg-wanderungen bis hin zur spektakulären Canyon-Durchquerung. Der Autor Rolf Goetz gehört zu den besten Kennern der spanischen Inseln und hat sich durch seine diversen Publikationen bereits einen hervorragenden Namen gemacht. Er präsentiert dem Wanderer eine breite Palette unterhaltsamer Tourenvorschläge, die sich vor allem auf die wildzerklüftete Serra de Tramuntana im Nordwesten konzentrieren, jedoch auch die anderen Inselregionen einbeziehen. Das handliche Wanderbuch, das eines der beliebtesten Inselwanderziele im Mittelmeerraum erschließt, verfügt über 50 ausführlich beschriebene Tourenvorschläge, die großzügig mit Farbbildern, detaillierten Kartenausschnitten im Maßstab 1:50.000 und 1:75.000 sowie aussagekräftigen Höhenprofilen illustriert sind. Gründlich recherchierte Einführungskapitel mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und einem Busfahrplan komplettieren diesen hervorragenden Führer, der in keinem Reisegepäck fehlen darf. Für die komplett neu gestaltete fünfte Auflage hat Rolf Goetz diesen Rother Wanderführer vollständig überarbeitet und auf 50 Touren ergänzt. Damit bleibt er auch weiterhin ein zuverlässiger Begleiter bei allen Wanderungen auf dieser abwechslungsreichen Insel.

Wandern auf Mallorca. DuMont aktiv
Wandern auf Mallorca. DuMont aktiv

Mallorca ist die beliebteste Insel der Deutschen, die die einmalige und vielfältige Landschaft immer wieder schätzen: 35 Halbtages- und Tagestouren auf bewährten Klassikern in der Serra Tramuntana und abseits der bekannten Wege geht es über die Halbinsel Formentor und Victoria, in das einsame Bergland von Artá, durch die Ebene Pla, in die Feuchtgebiete der Albufera und zu den Salines de Llevant sowie an Strände und Buchten im Süden der Insel. Wegbeschreibung, Karte und Höhenprofil sind jeweils eng aufeinander abgestimmt und ermöglichen die Orientierung: Konkrete Angaben zur Wegbeschaffenheit, die Besonderheiten der Tour, ob es bergauf oder bergab geht, Dauer und Länge, Orientierungspunkte mit Zeitangaben, Anfahrtswege, Einkehrmöglichkeiten, Sehenswertes am Wegesrand.

 

Mallorca - 'Olivenöltourismus – Die Kunst der Natur'
2007-10-01 10:33:03

Auf der Insel Mallorca hat die Natur über Jahrhunderte hinweg die Stämme von Olivenbäumen verformt und sie in wahre Kunstwerke verwandelt: 'Kunst der Natur', einzigartig auf der Welt. Zudem spielen der Olivenbaum, seine Früchte und das daraus gewonnene Olivenöl „Oli de Mallorca“ auf der Insel eine wichtige Rolle. Schließlich verleiht das Öl zahlreichen Gerichten einen besonderen und einzigartigen Geschmack. Durch die Beliebtheit des Oli de Mallorca konnten zudem viele Olivenhaine am Leben erhalten werden. In früheren Zeiten wurden auf Mallorca zahlreiche Ölpressen gebaut, die heute kulturhistorisch wichtige Museumsstücke sind.

 

Olivenbäume in ihrer ganzen Pracht. Foto pairola-media
Damit auch Besucher der Insel in den Genuss dieses einzigartigen Lebensmittels kommen können, wurde das Projekt 'Olivenöltourismus – Die Kunst der Natur' ins Leben gerufen. Unter dieses Stichwort fallen zahlreiche Aktivitäten, die dem Besucher erlauben, tiefere Einblicke in die faszinierende Welt der mallorquinischen Olivenhaine und ihrer Frucht – dem Oli de Mallorca - zu erhalten.

 

Das extrareine, kaltgepresste Olivenöl mit geschützter Ursprungsbezeichnung wird auf Mallorca aus den Olivensorten Mallorquina, Arbequina und Picual hergestellt. Je nach Reifegrad der geernteten Oliven unterscheidet man nach zwei Arten: "Frutado" und "Dulce". "Frutado" stammt aus der frühen Ernte, und "Dulce" wird aus reiferen Oliven hergestellt und zeichnet sich durch goldgelbe Farbe, süßlichen Geschmack und eine leicht pikante Note aus.
Von November bis Januar können verschiedene Orte und Produktionsstätten besichtigt werden, an denen die Herstellung von 'Oli de Mallorca' vorgeführt wird:


AUBOCASSA
Finca Aubocàsser - Camí de Son Fangos, s/n - 07500 - Manacor
Telefon:650 48 2938 
 
ES VERGER
S'Hort d'es Verger, s/n, 07190 Esporles
Telefon:971 61 92 20 Fax:971 71 57 32
 
GALATZÓ, SAT
Finca Son Fortuny, s/n - 07192 Estellencs
Telefon:687 04 77 77 
 
JOSEP CAMPINS REYNÉS
Sa Font Garrover-camí de Santa Llúcia . Mancor de la Vall
Telefon:971 50 19 70 
 
OLI SOLIVELLAS
Passeig Marítim núm. 28, 4t, 07410 Alcúdia
Telefon:971 54 57 22 Fax:971 54 57 22
E-Mail:olisolivellas@hotmail.com 
 
OLIS PIRIS
C. Menorca, s/n - 07630 - Campos
Telefon:971 65 00 70 Fax:971 65 09 25
 
OLIS SOLLER
Ctra. de Fornalutx, 8 - 07100 - Sóller
Telefon:971 63 02 94 Fax:971 63 50 06
E-Mail:cooperativasoller@hotmail.com 

Consell Regulador de la Denominació d'Origen Oli de Mallorca
C. Foners, n. 10 - 1er.pis - despatx 112 - 07006 Palma
Telefon: 696 327 704 / Fax: 971 78 46 64
E-Mail: do_olidemallorca@hotmail.com /

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Willkommen zu Reiseberichten von Mallorca
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Mallorca - Führungen auf Sa Dragonera - Andratx
2007-09-25 13:10:34

Die strategisch günstige Lage des kleinen Eilands Sa Dragonera vor Mallorcas Küste haben sich über Jahrhunderte hinweg Korsaren, Piraten und Schmuggler zunutze gemacht. Seit 1995 steht die 'Dracheninsel' gemäß „Ley 4/89 de Espacios Naturales“ als Naturpark unter Schutz.
United Fans Group – ein gemeinnütziger Verein für kulturelle Aktivitäten und Freizeitgestaltung – bietet bis Ende Oktober eine Reihe von Führungen auf der Insel Sa Dragonera an, die ebenfalls die in dem Naturpark liegenden Inselchen Es Pantaleu und Sa Mitjana mit einschlieβen.

Die Teilnehmer können zwischen vier unterschiedlichen Routen wählen: zum Leuchtturm Faro de Tramuntana (1 Stunde), der 54 Meter über dem Meer aufragt; zum alten Leuchtturm Faro de na Pòpia (3 Stunden), 352 Meter über dem Meeresspiegel gelegen; zum Llebeig-Leuchtturm (2 Stunden, 40 Minuten), wo zudem der alte Wachturm mit einer Kanone im Innern besichtigt werden kann; und zum Besucherzentrum von Es Lladó (30 Minuten), wo in der Cala gebadet werden kann.

Ausgangspunkt der Ausflüge ist der Hafen von Sant Elm. Während der Überfahrt und bei den Wanderungen auf der Insel werden die Gruppen von einem Führer begleitet. Im Naturpark kann man in der Cala Lladó baden und zu Mittag essen.
Anmeldung:  http://www.uffg.es  oder telefonisch unter 0034-620 893 802

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Puerto de la Cruz Transferzeit Von Teneriffa SŸd ca. 90 Minuten Allgemeines Urlaubszentrum im immergrünen Norden der Insel. Unterhalb des Teide und am Rande des wunderschönen Orotavatals liegt dieser lebendige Urlaubsort mit internationalem Flair. Zahlreiche Geschäfte, nette Cafes, Restaurants und Bodegas an der Uferpromenade laden zum Einkehren ein. Bummeln Sie durch die Fußgängerzone zur Plaza del Charco ins Herz der Altstadt.
Am westlichen Stadtrand liegt die vom kanarischen Künstler Cesar Manrique gestaltete Garten- und Strandzone Playa Jardin. Ein Spaziergang durch die Gartenanlage verspricht Erholung pur. Von hier aus erreicht man auch die die ebenfalls von Cesar Manrique gestalteten Meerwasserschwimmbäder "Lago Martianez " mit acht Pools, einer davon gestaltet als künstlicher See. Im östlichen Teil der Stadt befindet sich der neu angelegte Strand Playa Martianez mit schöner Uferpromenade.
La Paz : Dieser Ortsteil mit seinem eindrucksvollen botanischen Garten ist bei vielen Gästen sehr beliebt und bietet viel Abwechslung mit vielen Bars, Restaurants und Geschäften. Das Zentrum von Puerto de la Cruz ist teils über Stufen zu erreichen.
San Fernando: Dieser Ortsteil mit Villenviertel und Casino liegt oberhalb des Zentrums und grenzt an den schönen Taoro Park und an einen Orchideengarten. Über schön angelegte Wege und Serpentinen durch den Taoro Park , vorbei an kleinen Wasserfällen, erreichen Sie teilweise über Stufen das Ortszentrum.

Playa de las Americas Transferzeit ca.30 Minuten von Teneriffa SŸd Allgemeines Playa de las Américas im sonnigen Süden der Insel ist ein moderner lebhafter Urlaubsort, der für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. An der 16 km langen Strandpromenade, die von Los Cristianos durch Playa de las Américas nach Costa Adeje verläuft, finden Sie zahlreiche Bars, Cafes, Restaurants, Discotheken, Spielhallen und Geschäfte. Die flach ins Meer abfallenden, teils durch Dämme geschützen Buchten, laden zum Baden ein und sind auch für Nichtschwimmer und Kinder bestens geeignet. Schöne Badebuchten sind z.B die Playa de las Vistas und die daran anschliessende Playa del Camison.

Mallorca - Handwerkertradition auf der Balearen-Insel
2006-04-05 15:25:11
Strand auf Mallorca.
Foto: Tourspain
Mallorca ist eine Insel mit großer Handwerks- und Kunsthandwerkstradition. Lederwaren, Palmenflechtarbeiten, Keramiken, mundgeblasene Gläser oder die traditionellen Webarbeiten und Stickereien verführen viele Mallorca-Urlauber zum Kauf.

Von großer Bedeutung ist das Schuh- und Lederhandwerk, das besonders in Inca und in der Region des Raiguer zu finden ist. Die Schuhmacherzünfte sind die ältesten auf Mallorca und gehen zurück bis zur katalanischen Eroberung der Insel im 13. Jahrhundert. Besonders bekannt ist die Marke „Camper", die in direkter Nachfolge von Antoni Fluxà steht, einem Schumachermeister, der 1877 nach England ging, um die neuesten Techniken der industriellen Produktion kennen zu lernen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt führte er gemeinsam mit anderen Handwerkern die ersten Maschinen zur Schuhproduktion ein. Die Fabrik kann man im Industriegebiet von Inca, Can Matzari, besichtigen.

Eine Besonderheit im Raiguer stellt die Ortschaft Lloseta dar, da sich mehrere der dort ansässigen Firmen auf die Produktion von Berg- und Wanderschuhen spezialisiert haben.

Campanet ist die Wiege der Produktion von bequemen Ledersandalen, den Alpargatas Mallorquinas. Dieses Handwerk entstand nach dem Muster ostspanischer Vorbilder.

„Obra de llatra" nennt man das Handwerk, bei dem die Zwergpalme als Material verwendet wird. Der Verarbeitungsprozess beginnt mit dem Sammeln der Palmenzweige im Juli. Danach werden sie in der Sonne ausgebreitet, bis sie ihre charakteristische weiße Farbe erlangt haben. Einmal getrocknet, trennt man sie in feinere Stränge und flichtt sie zu Körben, Hüten, Rücksäcken oder Taschen. Im Ethnologischen Museum von Artà werden die verschiedensten Werkzeuge ausgestellt, die die im Llevant arbeitenden Palmenflechter noch heute benutzen. In Capdepera findet Mitte Mai ein mittelalterlicher Markt statt, auf dem man zahlreiche mallorquinische Kunsthandwerksprodukte erwerben kann.

Ein besonders charakteristisches Element des Töpferhandwerks, das sich besonders in Marrataxti und Pòrtol entwickelt hat, ist der „Siurell". Die handgeformte, weiß bemalte und mit bunten Pinselstrichen verzierte Figur birgt an seinem Boden eine Pfeife.

Dort werden in den „oyereis" genannten Werkstätten auch Tontöpfe, Pfannen, Teller und Weinkrüge gefertigt. Bei einem Besuch der Kunsthandwerksmesse Fira des Fang de Marratxi zwischen Ende Februar und März kann man den Töpfern bei der Arbeit zuschauen und ihre unterschiedlichen Arbeiten kennen lernen.

Zart und transparent leuchten die Glaswaren der mallorquiner Glasbläser. Ihre Kunst lässt sich bis in das 2. Jh. v. Chr. zurückverfolgen. Damals wurde das flüssige Glas in Sand- oder Tonformen gegossen. Heute kann man bei Algaida in den Vidreries Gordiola und dem angeschlossenen Museum alle Arten von dekorativem Glas betrachten.

Die volkstümlichen Stoffe „roba de llengües", mit denen Stühle, Sessel und Kissen überzogen werden, sind ein weiteres beliebtes Mitbringsel. Zu ihrer Herstellung wird weiße Baumwolle aufgezogen, die Stück für Stück nach dem gewählten Muster gefärbt wird und somit auf Vorder- und Rückseite ein identisches Muster aufweist. Wer sich über den handwerklichen Prozess informieren möchte und an den verschiedensten Mustern interessiert ist, dem sei ein Besuch des Museu Marti Vicenc in Pollenca empfohlen, wo die Stoffe auch noch heute gefertigt werden.

Eine genaue Übersicht über die einzelnen Produktions- und Verkaufsstellen des mallorquinischen Kunsthandwerks ist der Broschüre „Das andere Mallorca. Kulturelle Routen auf Mallorca" zu entnehmen, die vom Inselrat herausgegeben wurde. Sie ist in den mallorquinischen Fremdenverkehrsämtern erhältlich.

Quelle: FVA Spanien / pairola-media
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Das neue Planetarium von Mallorca
2006-04-05 15:08:36
Eingang des Planetariums
Foto: Carl Zeiss I. Stark
Noch nie war Costitx auf Mallorca den Sternen so nah. Dort wurde nämlich im vergangenen April ein in Europa einzigartiges Planetarium eröffnet. In Echtzeit können Bilder von nah und entfernt gelegenen Teleskopen projiziert werden, die einen Blick in das Universum erlauben. Das neue Planetarium wurde neben dem bereits bestehenden Astronomischen Observatorium von Mallorca (OAM) errichtet, wodurch Costitx zu einem für die Astronomie bedeutsamen Ort wird. Das OAM ist die östlichste Sternwarte Spaniens, in der seit Jahren wichtige wissenschaftliche Arbeit geleistet wird. Dort konnten in Spanien erstmals seit 1941 wieder neue Asteroiden identifiziert werden. In das Innere des neuen Planetariums ragt eine vierzehn Meter große Metallkuppel, in der sich der technisch hoch entwickelte Projektor ZKP3 Skymaster befindet. Dieser Apparat kann mit höchster Genauigkeit mehr als fünftausend Sterne projizieren, was dem Blick in die Sterne unter freiem Himmel von irgendeinem Punkt der Erde entspricht. Mit dem zentralen Hauptprojektor stehen wiederum weitere 27 Projektoren synchron in Verbindung, die um einem kreisförmigen Raum mit Sitzen für hundert Personen angeordnet sind.
 
Das Planetarium
Foto: Carl Zeiss, I. Stark
Zu den Installationen des Mallorca-Planetariums gehört auch ein "Astromedia"-Saal, der Ausstellungszwecken dient. Zur Zeit ist dort eine interessante Sammlung von Meteoriten zu sehen, die von Einschlägen an verschiedenen Orten der Welt stammen. Die größten Exponate sind nahezu sechzig Kilogramm schwer. Der Besuch des Planetariums wird mit einem Gang durch das Observatorium abgerundet, das einen imposanten Saal mit zehn Wanderteleskopen beherbergt. Besuchstermine sind mit der Direcció General d´Educació de la Conselleria de Cultura, Educació i Esports, Tel.: 971 176 500 zu vereinbaren. Zufahrt für Körperbehinderte ist vorhanden.

Quelle: Spanisches Fremdenverkehrsamt / pairola-media (Erika Winterfeld)
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Balearen - der Sommer ist nicht weit
2004-09-10 08:54:50
Geographisch gesehen handelt es sich bei den Balearen um ein zusammenhängendes Archipel. Dennoch könnten die Unterschiede zwischen den einzelnen Inseln nicht größer sein. Der Hauptgrund dafür ist auch in der unterschiedlichen Geschichte der vier Hauptinseln zu finden. Auf Mallorca sind heute noch die Spuren der Römer zu sehen, Ibiza wurde stark durch die Eroberungen der Araber und Karthager geprägt und Menorca trägt immer noch die Zeichen der englischen Kolonialherren.
Blick auf den Playa Y la Cala auf Menorca.
Foto: Tourspain
Die Inselgruppe ist zum bedeutendsten Ziel und Zentrum des Tourismus im Mittelmeerraum geworden. Doch auch touristische Aktivitäten nehmen je nach Insel verschiedenen Formen an.

Menorca ist ein Naturparadies, das geruhsame Erholung bietet, nach Ibiza zieht es die jugendlichen Nachtschwärmer, die das wilde Partyleben auskosten wollen. Mallorca ist die Insel mit der größten Angebotspalette und ihr Ruf als lebhaftes Reiseziel ist hinlänglich aus den Medien bekannt. Aber auch auf Mallorca gibt es ruhige, idyllische Gebiete fernab von Massentourismus und Ballermann 6.

Alle Inseln bieten ihrem Besucher jedoch eine hervorragende Infrastruktur, ein riesiges Freizeitangebot und den Wechsel zwischen eleganten Badeorten und rustikalen Dörfern, zwischen den traumhaften Sandstränden und der interessanten Landschaft im Landesinnern.
 
Agritourismus auf Mallorca.
Foto: Tourspain
Untereinader sind Menorca, Mallorca und Ibiza durch Flug- und Fährverbindungen zugänglich gemacht worden. Auf dem gleichen Weg lassen sich auch das etwas kleinere Formentera, sowie die vielen Felseninseln erreichen. Unter diesen ist besonders das zum Meer- und Nationalpark erklärte Cabrera erwähnenswert.

Begünstigt wird die Anziehungskraft der Inselgruppe noch durch das optimale, gemäßigte Klima, das für das Mittelmeer typisch ist. Im Sommer werden hier Spitzenwerte von ca. 30°C gemessen und auch im Winter versprechen angenehme 15°C und Sonnenschein eine willkommenen Abwechselung zum deutschen Schmuddelwetter. Und das nur zwei Flugstunden von zu Hause entfernt!

Quelle: pairola-media.com

 

Das Palma Aquarium – eine Entdeckungsreise durch die Weltmeere
2008-07-21 22:38:16

Tolle Freizeit-Attraktion bei Palma de Mallorca: Das Palma Aquarium mit 8.000 Exemplaren von 700 verschiedenen Arten in 5 Millionen Litern Meerwasser. Das Palma Aquarium ist ein spektakuläres Erlebnisaquarium in der Nähe von Palma de Mallorca, das die Ökosysteme der Ozeane und Meere in 55 Aquarien naturgetreu darstellt. Besucher aus aller Welt informieren sich auf unterhaltsame und interaktive Weise über die unterschiedlichen Lebensräume im Wasser, die dem Menschen normalerweise verborgen bleiben.

Wichtigstes Anliegen des Palma Aquarium ist es, beim Betrachter das Verständnis und die Bewunderung für die Schönheiten der Unterwasserwelt zu fördern und auf diese Weise eine positive Einstellung zum Thema Umweltschutz zu wecken. Dabei wird Wissen stets in unterhaltsamer Form nach dem Motto: „Was wir kennen, schätzen wir, was wir schätzen, beschützen wir“ präsentiert.
Neben der reichen Artenvielfalt der Fauna und Flora sowohl des Mittelmeeres als auch der großen Ozeane bietet das Palma Aquarium verschiedene Gärten mit mallorquinischer und tropischer Pflanzenwelt sowie Informationen über den Stand von Wissenschaft und Forschung in der Meeresbiologie, insbesondere in der Erforschung von Korallenriffen. Der zentrale Aquarientank der Anlage ist mit 3,5 Millionen Litern Meereswasser, 33 Metern Länge, 25 Metern Breite und 8,5 Metern Tiefe der größte in Europa.
Verschiedene gastronomische Angebote und Einkaufsmöglichkeiten sowie ein modernes Kongresszentrum für Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen ergänzen das Angebot des Freizeitparks.

Hintergrund:
Das Palma Aquarium ist ein Unternehmen des führenden internationalen Meerwasseraquaristik-Konzerns Coral World, der drei weitere Aquarien in Israel, Australien und auf Hawaii betreibt. Er hat sich die Darstellung der Artenvielfalt mariner Ökosysteme für eine breite Öffentlichkeit sowie die Erforschung von Unterwasser-Lebenswelten zur Aufgabe gemacht. Das Palma Aquarium liegt zehn Autominuten von der Innenstadt von Palma de Mallorca entfernt und fünf Minuten vom internationalen Flughafen. Es bietet über 8.000 Arten in 55 Aquarien, eines davon der größte Meerwassertank Europas, sowie verschiedene Gärten, ein Veranstaltungszentrum und Gastronomie für bis zu 350 Personen.

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Mallorca in Sommerfarben von Klassik bis Jazz
2008-06-17 21:25:55

Auch in diesem Jahr lädt die Balearen-Insel zu einem Musik-Sommer mit  vielen Glanzpunkten: Ein Highlight und inzwischen ein echter August-Klassiker ist das Chopin Festival im Kloster von Valldemossa. „Gejazzt“ wird auf Mallorca sogar bis zum Jahresende. Beliebt sind das Jazz Voyeur Festival in Palma und das Jazzfestival in Sa Pobla. Die Hotels der Marketingvereinigung Reis de Mallorca bieten ideale Übernachtungsmöglichkeiten und beste Voraussetzungen, um in besonderer Atmosphäre im Nachklang der Töne zu schwelgen.

Jazz…
…wird auf Mallorca groß geschrieben! Diesen Sommer locken gleich vier Veranstaltungsreihen mit internationalen Künstlern auf die Insel. Beim Jazz Voyeur Festival in und um Palma stehen berühmte Namen wie Gänsehaut-Stimmen Diana Krall (5. August) und Bárbara Hendricks (31. Oktober) sowie die kubanischen Jazz-Meister Los Valdés (25. Oktober) auf dem

Das Convent de la Missió - ein ehemaliges Priesterseminar inmitten der Altstadt Palmas.
Foto: Reis de Mallorca
Programm. Übernachtungsmöglichkeiten mitten in der Altstadt von Palma bieten die Reis de Mallorca-Hotels: das Fünf-Sterne-Haus Ca Sa Gale mit seinen unzähligen Kunstwerken, das stylische Convent de la Missió, das familiäre Dalt Murada, das hippe Tres mit Dachterrasse, Pool und Traumblick, oder das San Lorenzo, ein liebevoll restauriertes Stadtpalais aus dem 17. Jahrhundert.

 

Im August findet bereits zum 13. Mal das Internationale Jazzfestival auf dem Marktplatz von Sa Pobla statt. Hier treten jeweils dienstags und donnerstags ab 23.30 Uhr weltbekannte Musiker auf, der Eintritt ist frei. Ganz in der Nähe, in Campanet, liegt das Landhotel Monnaber Nou, eine Oase der Ruhe mit weitem Blick ins Tramuntana-Gebirge. Die Reis de Mallorca-Hotels Nui & Village in Cala Sant Vicenç und Illa d’Or eignen sich als Ausgangspunkte für Jazz-Konzerte in Sa Pobla. Beide Strandhotels sind zudem ideale Domizile für Klassik-Fans – schließlich ist es zum Internationalen Musikfestival von Pollença nicht weit. Hier stehen die Monate Juli und August ganz im Zeichen der Konzerte, die zu später Stunde im Kreuzgang des Dominikanerklosters stattfinden.


Klassik vor traumhafter Kulisse…
…gibt es auch diesen Sommer besonders im Nordwesten Mallorcas. Bereits seit dem Jahr 1930 findet im mittelalterlichen Kloster La Catoixa in Valldemossa das Chopin-Festival statt. Hier verbrachte der Komponist den legendären Winter auf Mallorca mit seiner Geliebten George Sand. Frédéric Chopin zu Ehren spielen internationale Pianisten jeden Sonntag im August seine Werke. Einen perfekten Rahmen für klassische Konzerte bietet auch das hoch über der mallorquinischen Küste thronende Landschloss Son Marroig beim Internationalen Musikfestival von Deià. Beide Festivals sind von den Reis de Mallorca-Refugien im Tramuntana-Gebirge besonders gut zu erreichen: Wer Lust auf Luxus hat, residiert in einem der Herrenhäuser des La Residencia in Deià, im Es Molí mit hoteleigener Badebucht oder im Cases de Cas Garriguer, wo Musikliebhaber den Melodien im Schatten tausendjähriger Olivenbäume nachhängen können. Auch das kleine und besonders romantische Hotel Nord inmitten des Dorfes Estellencs lädt zum Entspannen ein.

Quelle: AHM / bearbeitet von pairola-media

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Nach Mallorca der Oliven wegen PDF Print  
23.03.09

Sie gehören zum Gesicht der Landschaft Mallorcas wie die Berge des Nordwestens, die schroffen Klippen am Cap Formentor, die Orangen- und Pinienhaine , die blühenden Mandelbäume in den sanften Hügellandschaften mit malerischen Dörfern im Inselinnern und wie die verträumten Buchten der Ostküste: Die aus ewigem Stein geformten Trockenmauern und die knorrig verformten Stämme der jahrhundertealten Olivenbäume, die sich auf zahlreichen Terrassen die Hänge hinaufziehen, prägen das Bild der Urlaubsinsel. Es sind die Kunstwerke, die Natur und Mensch in gemeinsamer Arbeit geschaffen haben, die man sich heute aus der Landschaft Mallorcas nicht mehr weg denken mag. Im Verlauf der Jahrhunderte entstanden mehrere Tausend Hektar Anbaufläche mit Millionen von tragenden Olivenbäumen auf nahezu zwanzigtausend Kilometern von angelegten Steinmauern. Vor allem der Nordosten und Norden der Insel bietet dieses „Freilichtmuseum der Natur“.

 

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Edler Tropfen - Olivenöl aus Mallorca. Foto: Turespana
Vor zweitausend Jahren kam der Olivenbaum nach Mallorca und es dauerte nicht lange, bis die Menschen den nutzbringenden Baum in ihr alltägliches Leben integrierten. Durch die Jahrhunderte nahmen sich Dichter, Maler und Fotografen in ihren Kunstwerken dieses Baumes an, dessen Früchte die mediterrane Küche bestimmen wie kaum ein anderes Produkt. Und der Reisende, der auf Mallorca unterwegs ist, bewundert auch heute mehr denn je die kunstvollen Formen, die die Launen der Natur hervorgebracht haben. Mächtige, alte und knorrige Bäume, mit gewundenen Stämmen und sich schlängelnden Ästen, mit Höhlen durchlöchert, bieten sie dem Wanderer Schutz vor Sonne, Regen und Wind. Alte Gesellen, die dem Lauf der Zeit, Wind und Wetter zu trotzen scheinen. So steht man dann vor dem „Kamel“, einem Olivenbaum am Camí de Muleta, dem die Bewohner des Ortes diesen Namen aufgrund seiner Gestalt gegeben haben. Und man rätselt, ob es wirklich ein Kamel sein könnte oder ob vielleicht ein riesiger Drache vor einem steht, der jeden Moment anfängt Feuer zu speien. In der Hauptstadt Palma weiß man nicht, wem man zuerst seine Aufmerksamkeit schenken soll, dem mächtigen Olivenbaum in der Mitte der nach ihm benannten Plaza Olivera de Cort oder dem Rathaus im typischen mallorquinischen Barockstil.
 

 

Kein Wunder, dass sich auch der Tourismus diese Naturkunstwerke zu nutzen macht. Und so werden Mallorcabesucher heute eingeladen, sich näher mit den uralten Bäumen und ihren Früchten sowie mit den Landschaften, die sie umgeben, zu beschäftigen. Es gibt spezielle Touren, die man zu Fuß, per Rad, auf dem Rücken eines Pferdes oder auch mit dem Auto zum Thema Olivenöl machen kann. Sie enthalten Spaziergänge durch Olivenhaine, Besichtigungen der schönsten Exemplare dieser Bäume, den Besuch von alten Ölpressen und Gehöften sowie Geschäften, die das Oli de Mallorca verkaufen. Und nicht zu vergessen, gehört natürlich auch die Verköstigung von typischen mallorquinischen Gerichten, bei denen das Olivenöl oder die Oliven selbst eine Hauptrolle in der Zubereitung spielen, dazu.

 

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Olivenanbau auf den Ballearen. Foto: Turespana
Eine dieser Routen führt in die seit 1994 unter Naturschutz stehende Schlucht von Biniaraix. Ausgangspunkt ist das gleichnamige Örtchen im Tal von Sóller im Nordwesten Mallorcas. Das kleine Bergdorf liegt idyllisch inmitten von Orangen- und Olivenhainen unweit von Sóller. Richtung Fornalutx geht es auf einem Weg geradewegs auf die Schlucht zu und an den Cúber-Stausee. Schon bald kommt die faszinierende Terrassenlandschaft mit ihren unzähligen Olivenbäumen in Sicht. Man wandert auf einem alten Steinweg und bewundert die uralten Bäume von faszinierenden Formen und Gestalten, die unterteilt in kleine Parzellen auf den gemauerten Terrassen und wahllos in die Landschaft gepflanzt stehen. Nachdem man etwa 45 Minuten bergauf dem Weg durch diese Landschaft immer am Bachbett des l’Ofre entlang gefolgt ist, stößt man ganz in der Nähe eines Wegweisers zum Cúber Stausee auf eines der prachtvollsten Exemplare eines Olivenbaums in dieser Schlucht, den Sa Madona des Barranc, auf deutsch die Madonna der Schlucht. Wie viele Wanderer mag dieser mächtige Baum mit seinen fantastisch gewundenen Formen wohl schon gesehen, wie vielen schon Schatten gespendet haben? Schließlich befindet man sich hier auf einem der schönsten Wanderwege der Insel überhaupt. Wer noch Energie hat und die Wanderung ausdehnen möchte, kann von hier nämlich auf den Gipfel des knapp 1.080 m hohen l’Ofre und dann weiter bis zum herrlich gelegenen grünblau glitzernden Stausee Cúber wandern. Wieder am Ortseingang von Biniaraix kann man aber auch den alternativen steilen Weg von Marrois wählen, der durch die wichtigsten Anbauzonen des Berglandes für das herkunftsgeschützte Olivenöl von Mallorca führt. Dieser Weg bietet nicht nur herrliche Aussichten über das Tal von Sollér mit seinen Hunderten von Orangen- und Zitronenbäumen und den Terrassen mit ihren uralten Olivenbäumen. Er führt auch direkt in eines der malerischsten Dörfer dieses Tals, nach Fornalutx, einem Bilderbuchdörfchen mit honigfarbenen Natursteinhäusern, das bereits mehrmals zum schönsten Dorf Spaniens gekürt wurde.
 

 

Insgesamt werden vier Routen zum Thema Olivenöl angeboten. Die Tour Camí de Muleta, ebenfalls in der Nähe von Sollér, führt zum Olivenhain von C’as Avinyons und zu jenem seltsam geformten Baum, den die Einwohner „El Camell“, das Kamel nennen. Im Berggehöft von Muleta de Ca s’Hereu kann man eine alte Ölpresse besichtigen und erfährt, wie in alten Zeiten das Olivenöl der Insel hergestellt wurde.
Auf der dritten Tour gelangt man auf dem Camí de Font Garrover in den Olivenhain von La Tanca de s’Atzeroler und auf die Finca einer Familie, die bis heute ihr eigenes Olivenöl produziert.
Die vierte Tour schließlich macht mit einem typischen Gebirgsgutshof bekannt. Auf Coma-sema steht eine aus dem Mittelalter stammende traditionelle Ölpresse mit mechanischem Antrieb, die dank der Beharrlichkeit ihres Eigentümers auch heute noch funktioniert.

Einzelheiten der Touren unter dem Stichwort „Olivenöltourismus Mallorca“ sowie die Adressen von landwirtschaftlichen Gehöften und Produktionsstätten, die besichtigt werden können und ländlichen Hotels, die neben typischen Restaurants auch über alte Olivenpressen verfügen, finden interessierte Mallorcareisende auf der Internetseite
www.illesbalearsqualitat.cat.

Quelle: Turespana / bearbeitet von pairola-media