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Reisen und die damit verbundenen Erlebnisse zählen für viele Menschen zu den schönsten Momenten ihres Lebens. Doch stellen die persönlichen und gesellschaftlichen Phänomene und Gesetzmäßigkeiten des Reisens nach wie vor eine rätselhafte Angelegenheit dar. Die Konzentration dieses Werkes auf die wirtschaftlichen Aspekte des Fremdenverkehrs ermöglicht Ökonomen, die sich vielfach mit touristischen Problemen zu beschäftigen haben, den Zugang zur ökonomischen Denkweise. Für die nunmehr 8. Auflage wurde an der bisherigen erfolgreichen Grundstruktur festgehalten. Doch es wurden zahlreiche Aktualisierungen und Erweiterungen vorgenommen, so z. B. in den Kapiteln Touristisches Transportwesen, Reiseveranstalter, Internationale Tourismuspolitik, Sicherheit im Tourismus sowie Ökologische Bedeutung des Tourismus Reiselust, Reisefieber - wer ist nicht von ihnen gepackt? Aber das Glück der Reise ist fragil: Man steht vor einem grandiosen Sonnenuntergang, aber das verdrossene Ich ging mit auf Fahrt und verdirbt die exotische Kulisse. Der Reiseführer weiß alles millimetergenau, aber raubt die Zeit und kennt nicht den kleinen Park - und hätte man den nicht gesehen, Madrid wäre einfach so vorbeigerauscht. Alain de Botton, Kosmopolit und Flaneur, beschreibt locker und charmant von Aufbruch bis Heimkehr die Wagnisse des Reisens. Er warnt uns vor der Schlinge der falschen Erwartungen, der Unrast, die uns den Blick verschlägt. Geschichten und Anekdoten reihen sich an Erzählungen aus seinem Leben und essayistischen Besuchen bei großen Reisenden und Malern, deren Bilder und Bücher unser Sehen veränderten: seit van Gogh trägt die Provence andere Farben. De Botton entdeckt die Poesie des Unterwegs - und es gelingt ihm eine unaufdringliche, immer überraschende und begeisternde Kunst des Reisens. Mallorca ist nicht nur ein Top-Ferienziel für Sonnenanbeter, sondern es bietet im stillen Hinterland abseits der in der Saison überlaufenen Küsten ein wahres Wanderparadies mit lieblichen Tälern, wildromantischen Schluchten und unzähligen Aussichtsgipfeln. Das >>andere<< Mallorca überrascht mit einem gut ausgebauten Wegenetz und hält abwechslungsreiche Touren für alle Anforderungen und Schwierigkeitsgrade bereit, angefangen von einfachen Strandspaziergängen über abenteuerliche Klippen- und anspruchsvolle Berg-wanderungen bis hin zur spektakulären Canyon-Durchquerung. Der Autor Rolf Goetz gehört zu den besten Kennern der spanischen Inseln und hat sich durch seine diversen Publikationen bereits einen hervorragenden Namen gemacht. Er präsentiert dem Wanderer eine breite Palette unterhaltsamer Tourenvorschläge, die sich vor allem auf die wildzerklüftete Serra de Tramuntana im Nordwesten konzentrieren, jedoch auch die anderen Inselregionen einbeziehen. Das handliche Wanderbuch, das eines der beliebtesten Inselwanderziele im Mittelmeerraum erschließt, verfügt über 50 ausführlich beschriebene Tourenvorschläge, die großzügig mit Farbbildern, detaillierten Kartenausschnitten im Maßstab 1:50.000 und 1:75.000 sowie aussagekräftigen Höhenprofilen illustriert sind. Gründlich recherchierte Einführungskapitel mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und einem Busfahrplan komplettieren diesen hervorragenden Führer, der in keinem Reisegepäck fehlen darf. Ein kritischer Reiseführer, speziell konzipiert für Deutschlands beliebteste Ferieninsel. Er zeigt Mallorcas Licht und Schatten und sagt, wo und wie man die Schokoladenseiten findet. Das durchgehend farbig gestaltete Buch ist der richtige Begleiter für alle, die ihre Reise nach Mallorca individuell gestalten und die Insel auf eigene Faust entdecken wollen. Was bietet Mallorca überhaupt? Was für einen Urlaub kann man dort verbringen? Wann ist die beste Reisezeit? Diese Fragen werden gleich im ersten Kapitel beantwortet. Anschließend wird jedes wichtige Ferienziel der Insel auf seine Eignung als Urlaubsort abgeklopft. Die genaue Charakteristik aller wichtigen Urlaubsorte unter Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen und Nennung von Vorzügen und Nachteilen erfolgt von Palma ausgehend im Uhrzeigersinn. Den reisepraktischen Teilen zu urlaubsplanung und -vorbereitung, Ankunft, Aktivitäten, Disco- und Kneipenszene, Einkaufs- und Fortbewegungsmöglichkeiten mit allen Infos zu Mietfahrzeugen, Taxen, Bussen, Bahnen und Bootsverkehr mit Fahrplänen auf der Insel folgt der ausführliche Reiseführerteil 'Mallorca entdecken auf eigenen Wegen'. Nach einem ausführlichen Palma-Kapitel werden mehr als 100 Orte - wieder im Uhrzeigersinn, das Inselinnere zuletzt - detailliert beschrieben und gewertet. Gelb unterlegte Themenblöcke geben zusätzliche Informationen. Über die Ortsbeschreibungen verteilt findet man über 200 Restaurantempfehlungen, zahlreiche Wandervorschläge und Bademöglichkeiten. Auf 17 den Beschreibungen zugeordneten Orts- und Umgebungskarten für Ausflüge und Rundfahrten lassen sich alle Ziele schnell finden. Im Anschluss daran kommen Übersichten zu allen Sehenswürdigkeiten und historisch interessanten Zielen, Märkten und Gastronomie jeweils in tabellarischen Übersichten und Karten. So findet man z.B. übersichtlich angeordnet die schönsten Strände und Buchten, die besten Restaurants, Klöster, Eremitagen und Heiligtümer, Höhlen, Festungen und Wachttürme mit den Seitenverweisen zu den Beschreibungen im Buch. Schließlich folgen 14 Routenvorschläge für Tagesausflüge und Mehrtagesfahrten mit den dazu gehörigen Karten und Seitenverweisen. Wissenswertes und Nützliches enthält der letzte Teil. Dazu gehören sowohl Kapitel zur Geschichte und Kultur der Insel, das kulinarische Mallorca mit Rezeptteil zum Nachkochen, als auch ein ausführlicher literarischer Streifzug quer durch Jahrhunderte mit einer bemerkenswerten Zusammenstellung von Büchern über die Insel von Mallorquinischen Poeten und ausländischen Schriftstellern. Darüber hinaus erfährt der Leser alles, was sonst noch wichtig und wissenswert ist zu praktischen Fragen des 'touristischen Alltags'. Den Abschluss bildet ein Info-Anhang mit Adressen und Websites. Zum Buch gehören 3 Beileger: Separate Inselkarte mit Plan von Palma. 'Optimal unterkommen auf Mallorca' enthält auf 60 Seiten mehr als 150 begründete Unterkunftsempfehlungen für alle bekannten Urlaubsorte (samt Veranstalternennung) und eine Liste aller zur Zeit verfügbaren alternativen 'Billig'-Quartiere, sowie Beschreibungen der schönsten Finca- und Stadthotels abseits der touristischen Ballungszonen. Außerdem Kostenrechnungsbeispiele für verschiedene Urlaubsformen und -zeiten, Hotel-Empfehlungen mit Veranstalterangabe für 35 Urlaubsorte. 'Natur und Wandern auf Mallorca', 48 Seiten, passt in jede Hemdtasche und beschreibt die schönsten 8 Wanderungen zwischen Sant Elm und Alcudia und die Flora Mallorcas. |
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Geografie: Mallorca liegt östlich des spanischen Festlands
zwischen 39°15′40″ und 39°57′40″ nördlicher Breite und 2°19′38″ und
3°28′42″ östlicher Länge. Die Insel hat eine maximale
Ost-West-Ausdehnung von 98 Kilometern und eine Nord-Süd-Ausdehnung von
78 Kilometern. Sie ist 3.620,42 km² groß und verfügt über eine
Küstenlinie von über 550 km Länge. Zum Verwaltungsgebiet von Mallorca
gehören neben der Hauptinsel die vorgelagerten Inseln Cabrera und Sa
Dragonera, was eine Gesamtfläche von 3640,11 km² ergibt.
Mallorca wird in sechs Landschaftszonen (katalanisch comarques,
Einzahl: comarca) untergliedert. Serra de Tramuntana [Bearbeiten]An
erster Stelle ist die Serra de Tramuntana zu nennen, ein bis zu 15
Kilometer breiter Gebirgszug mit 10 Gipfeln über 1000 Meter Höhe, der
parallel zur Nordwestküste verläuft. Die Berge erstrecken sich auf über
90 Kilometer Länge von der Insel Sa Dragonera im Südwesten bis zum Cap
Formentor im Norden. Der höchste Punkt etwa in der Mitte der
Gebirgskette ist mit 1445 Metern der Puig Major. Am Nordwestabhang des
Gebirges befinden sich steile und felsige Küstengebiete mit nur kleinen
Buchten und steinigen Stränden. In der einzigen größeren Bucht entstand
der Schutzhafen Port de Sóller. Raiguer An die Serra de Tramuntana angrenzend liegt am Südostabhang der Gebirgskette zwischen der Halbinsel La Victoria und der städtischen Region der Hauptstadt Palma die Region Es Raiguer. Sie ist eine Übergangszone vom Gebirge zur Ebene Es Plà in der Mitte Mallorcas. Hier gibt es reichlich Wasser, aber wenig flaches, kultivierbares Gelände. Die Region des Raiguer und im Besonderen die Stadt Inca sind als Zentrum des Schuh- und Lederhandwerk auf Mallorca bekannt. In der Region leben 118.192 Bewohner (Stand: 2006) und sie hat mit Inca auch eine Art Zentrum, wenngleich die Gemeinde Marratxi als Vorort von Palma etwas mehr Einwohner zählt. Drittgrößte Gemeinde ist die Stadt Alcúdia an der nach ihr benannten Bucht an der Nordküste. Plà de Mallorca Im zentralen Teil Mallorcas befindet sich die Ebene Plà de Mallorca oder Es Plà, die nur von kleineren Höhenzügen unterbrochen wird. Höchster Punkt ist an der Grenze zum Migjorn der 542 Meter hohe Tafelberg Puig de Randa. Aus der Region Es Plà kommen die meisten landwirtschaftlichen Produkte der Insel für den täglichen Bedarf wie Kartoffeln, Reis, Mais und Gemüse. Zudem wird Wein angebaut und es gibt eine Vielzahl von Mandelbaumplantagen. Mit ihren ausgedehnten Feldern wird Es Plà auch als Kornkammer Mallorcas bezeichnet. Im Schutz der Berge des Nordwesten vor den winterlichen Nordwinden sind bis zu vier Ernten im Jahr möglich. Allerdings ist das Inselinnere im Sommer auch die heißeste Gegend Mallorcas. Im Plà de Mallorca leben mit 50.243 Menschen (Stand: 2006) die wenigsten Einwohner der sechs Comarques Mallorcas. Es gibt auch keinen zentralen Ort der Region. Am bevölkerungsreichsten ist mittlerweile der Touristenort Can Picafort an der Bucht von Alcúdia in der Gemeinde Santa Margalida. An der Bucht im Norden Mallorcas gibt es kilometerlange Sandstrände, das Hauptziel der meisten Urlauber. Der Tourismus gewinnt auch im Es Plà gegenüber der Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung. Im Inneren Mallorcas wird dabei vermehrt auf den Agrotourismus gesetzt, Urlaub auf dem Lande im Schatten der vielen Windmühlen. Llevant (deutsch: Osten) bezeichnet die östliche und nordöstliche Landschaftsregion Mallorcas. Sie wird durchzogen von den Serres de Llevant, einem Gebirgszug wesentlich niedriger als die Serra de Tramuntana im Westen. Hier gibt es nur drei Gipfel über 500 Meter Höhe. Der höchste ist mit 561 Meter der Puig Morei (auch Puig d'en Morell oder Talaia Freda) im Massiv von Artà (Massis d'Artà). Die Serres de Llevant ziehen sich von Süd nach Nord, steigen dabei etwas an und erweitern sich im Norden auf die gesamte Halbinsel von Artà. Das Gebirge im Osten ist weniger geschlossen als die Serra de Tramuntana. Bei Manacor gibt es eine Art Durchlass von der Ebene des Inselinneren zur Ostküste. Dort reihen sich wie an einer Perlenkette viele kleine Naturhäfen und Sandstrände an der sonst felsigen Küste aneinander. An der Küste befinden sich auch die drei Naturhöhlen Coves del Drac, Coves dels Hams und Coves d'Artà. Die weitesten Strände bieten Cala Millor an der Badia de Son Servera, Sa Coma an der Cala Moreia und Cala Rajada mit der Cala Agulla, alles heute Touristen-Hochburgen. Ruhig geht es hingegen auf der Nordwestseite des Gebirgszuges bei Colònia de Sant Pere und dessen Naturstrand S'Arenal de sa Canova sowie den naturgeschützten Buchten der Nordostküste zu. Hauptort des Llevant ist Manacor. Hier leben mit 37.165 Menschen (Stand: 2006) mehr als die Hälfte der 73.658 Einwohner der Region. Trotzdem ist die Stadt Manacor, in der 67 % der Bewohner der Gemeinde ansässig sind, wirtschaftlich mehr mit dem Landesinneren verbunden. Sie ist ein Zentrum der Kunstperlen- (Majòrica) und Möbelindustrie. Die Orte der Küste von Cala Rajada bis Cales de Mallorca haben sich hingegen dem Tourismus verschrieben, während die Gemeindesitze abseits des Meeres in Beschaulichkeit mit davon profitieren. Migjorn ist im Grunde die südliche Fortsetzung der Ebene Plà de Mallorca. Trotz des eher flachen Charakters der Region besitzt die südlichste Landschaft Mallorcas auch eine Erhebung über 500 Meter Meereshöhe. Auf dem 509 Meter hohen Puig Sant Salvador in der Gemeinde Felanitx befindet sich das Kloster Santuari de Sant Salvador. Der Berg ist die höchste Erhebung im südlichen Bereich der Serra de Llevant. Mit der Stadt Campos besitzt Migjorn ein Zentrum eher ländlichen Charakters. Die Landwirtschaft spielt hier auch heute noch eine große Rolle. Eine Besonderheit sind die rund um den Ort kultivierten Kapernsträucher. Welch Gegensatz dazu bietet der ehemalige Hafen von Campos, Colònia de Sant Jordi. Neben dem sechs Kilometer langen Strand von Es Trenc wurde hier ein Touristenzentrum mit über 3000 Fremdenbetten errichtet. Dass dem wilden Bauen inzwischen Einhalt geboten wurde, bezeugen die Bauruinen an der anderen Seite von Es Trenc in der Siedlung ses Covetes. Ein Gericht verfügte den Abriss der hier neben dem Strand ohne Genehmigung errichteten, halb fertiggestellten Häuser. Die Küstenlinie des Migjorn reicht von s'Arenal im Westen, das zur Gemeinde Llucmajor gehört, bis nach Portocolom in der Gemeinde Felanitx. Jede Gemeinde der 72.299 Einwohner zählenden Region (Stand: 2006) hat Anteil an der Küste. An dieser wechseln sich flache felsige Abschnitte mit sandigen Buchten ab. Einige Küstenabschnitte, vor allem am Südkap, dem Cap de ses Salines, sind schwer erreichbar. Private Landbesitzer haben hier die Durchfahrt für Fahrzeuge, auch aus Naturschutzgründen, gesperrt. Palma (Ciutat de Mallorca) Im Südwesten Mallorcas öffnet sich die große Bucht von Palma, an der die alte Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mallorca und das gegenwärtige politische und wirtschaftliche Zentrum der Autonomen Region der Balearen liegt. Palma ist eine römische Gründung aus der Zeit der Inbesitznahme der Insel durch das Römische Reich im Jahre 123 v. Chr. Heute leben in der Stadt 375.048 Menschen (Stand: 2006), das sind fast die Hälfte (47,4 %) der Einwohner Mallorcas. Noch vor einhundert Jahren waren es nur 67.544 Bewohner (Jahr 1910). Da die Region Palma nur das Stadt- bzw. Gemeindegebiet umfasst, ist sie die flächenmäßig kleinste der Insel, hat aber die höchste Bevölkerungsdichte. Sie grenzt im Westen an die Region Serra de Tramuntana, im Norden an Raiguer, im Nordosten an Plà de Mallorca und im Südosten an Migjorn. Südlich Mallorcas liegt der Felsinsel-Archipel um Cabrera, heute ein Meer- und Land-Nationalpark, und im Südwesten die Insel Sa Dragonera, die ebenfalls vom Inselrat Mallorcas zu einem Naturschutzgebiet erklärt wurde. Cabrera ist im weiteren Sinne eine südliche Fortsetzung des Migjorn, wird aber durch die Hauptstadt Palma verwaltet. Sa Dragonera bildet den südwestlichsten Ausläufer der Serra de Tramuntana. Mallorca genießt ein gemäßigtes subtropisches Klima mit durchschnittlich 7,9 Sonnenstunden am Tag und durchschnittlichen Niederschlagsmengen (1400 Millimeter im Norden, 400 Millimeter im Süden). Die kurzen Winter sind bedingt durch die Insellage mild und feucht. In seltenen Fällen kann es allerdings auch zu Schneefällen, vornehmlich in den Bergen, kommen. In den Sommermonaten hingegen regnet es kaum. Die Temperaturen im Inselinneren können dann bis über 40°C steigen. Ab Ende August sind kurze starke Regenfälle begleitet durch Sturm und Gewitter möglich, wodurch der Oktober statistisch der niederschlagsreichste Monat des Jahres ist. Das kann bis zu örtlichen Überschwemmungen führen, wenn die Torrents die Wassermengen nicht mehr aufnehmen und ins Meer ableiten können. Ende Dezember bis in den Januar sind windstille, milde Wetterlagen, die sogenannten calmes, häufig. Die kleinen Sommer führen schon im Januar zur Mandelblüte, was der Insel im Gegensatz zur ausgetrockneten Landschaft im Sommer ein völlig anderes Aussehen gibt. Mallorca besitzt eine reiche Flora aus über 1500 Arten. Die Fauna ist weniger artenreich und umfasst nur wenige Säugetier-, jedoch sehr viele Vogel-Arten. Die einzigen wildlebenden größeren Säugetiere sind verwilderte Hausziegen in den Bergen der Serra de Tramuntana und der Serra de Llevant. Bemerkenswert sind der endemische Balearen-Sturmtaucher (Puffinus mauretanicus), Purpur- und Seidenreiher, Zwergrohrdommel, Mönchsgeier sowie der Rosa-Flamingo. Darüber hinaus gibt es Reptilien und Amphibien, darunter die erst Ende der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts wiederentdeckte, endemische Mallorca-Geburtshelferkröte. Amtssprachen sind Katalanisch und Spanisch (Kastilisch). Der auf der Insel gesprochene katalanische Dialekt wird Mallorquí genannt. Seit 1983 ist Katalanisch gleichberechtigte Amtssprache und mittlerweile sogar erste Sprache vor dem kastilischen Spanisch. In den touristischen Zentren der Insel wird größtenteils auch Deutsch gesprochen. Einige Gemeinden weisen mittlerweile auch einen hohen Anteil fremdsprachiger Einwohner auf. Die Gemeinden mit dem größten Anteil deutscher Einwanderer (gemeldeter Residenten) an der Gesamtbevölkerung sind Capdepera (14,7 %), Sant Llorenç des Cardassar (14,0 %), Andratx (11,9 %), Estellencs (10,8 %), Santanyí (9,4 %) und Deià (9,3 %). Quelle:Wikipedia Text steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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